Funktionen · was möglich ist

Was so eine KI-Patentplattform konkret leisten kann – jede Funktion erklärt.

Diese Seite zeigt, was mit heutiger KI in der Patentarbeit realistisch machbar ist – aufgeteilt in zwei Ebenen: die Arbeit mit öffentlichen Daten und die mit vertraulichen Erfindungen. Jede Funktion ist aufklappbar und erklärt was sie tut, warum sie nützt und wie sie technisch funktioniert. Als Recherche- und Informationsgrundlage – kein Verkauf.

Informationsplattform, kein Verkauf

PatentGuard ist derzeit als offene Informations- und Recherchegrundlage gedacht: Wir zeigen, was mit KI in der Patentarbeit heute möglich ist. Die hier beschriebenen Funktionen sind teils als Demo umgesetzt, teils Konzept. Bei Interesse an einer Umsetzung oder Zusammenarbeit freuen wir uns über eine Nachricht.

Ebene 1 · öffentliche Daten

Monitoring – öffentliche Patente im Blick

Wettbewerber und Technologiefelder automatisch beobachten – arbeitet ausschließlich mit öffentlichen Daten und wäre auch ohne eigene IT nutzbar.

Automatischer Patent-Scan

Was: Regelmäßiger Scan der großen Ämter (DPMA, EPO, WIPO, USPTO, Google Patents) nach Wettbewerbern, Technologien und IPC/CPC-Klassen.

Warum: Man erfährt früh von relevanten Anmeldungen, statt monatelang nichts mitzubekommen.

Wie (technisch): Geplante Ingestion-Jobs rufen die amtlichen APIs ab, normalisieren Patentfamilien und Anmeldernamen und legen die Ergebnisse indexiert ab.

Relevanzbewertung mit Klartext-Begründung

Was: Jeder Treffer erhält einen Score plus eine verständliche Erklärung, warum er die eigenen Felder berührt.

Warum: Statt 500 Treffer zu sichten, sieht man sofort die 10, die zählen.

Wie (technisch): Semantischer Abgleich (Embeddings/PatentSBERT) gegen die Suchprofile, danach LLM-Zusammenfassung mit Quellenbindung.

Klartext-Zusammenfassungen

Was: Patentsprache wird in prüfbare, allgemeinverständliche Aussagen übersetzt – mit Quellenangabe.

Warum: Auch ohne Patent-Expertise versteht man, worum es geht.

Wie (technisch): RAG: das LLM fasst nur belegte Inhalte zusammen und verlinkt die Fundstelle.

Kuratierter Newsticker

Was: Periodischer Überblick der relevantesten Entwicklungen in den eigenen Feldern.

Warum: Am Ball bleiben, ohne selbst zu recherchieren.

Wie (technisch): Selektion aus dem Monitoring-Index, LLM-Verdichtung, Zustellung per E-Mail/Teams/Dashboard.

Fristen-Erinnerungen & Hinweise

Was: Hinweise auf Verlängerungen, Gebühren und Statusänderungen eigener Schutzrechte, plus Alerts und PDF-Export.

Warum: Keine teuren Fristversäumnisse; Berichte teilbar.

Wie (technisch): Rechtsstandsdaten via EPO OPS / DPMAconnect, Termin-Engine mit Benachrichtigungen.

Ebene 2 · vertrauliche Daten

Private Intelligence – Drafting & private KI

Alles aus dem Monitoring – erweitert um den Erfindungs-Drafting-Assistenten und private KI für alles Vertrauliche. Relevant, sobald eigene, unveröffentlichte Ideen ins Spiel kommen.

Baut auf allen Monitoring-Funktionen auf

Die fünf Monitoring-Funktionen oben sind vollständig enthalten. Darüber hinaus:

Patent-Drafting-Assistent

Was: Geführtes Erfindungsinterview, das eine Idee strukturiert und Entwurfsbausteine (Zusammenfassung, Beschreibung, erste Ansprüche) erzeugt.

Warum: Man geht mit klaren, geordneten Unterlagen ins Anwaltsgespräch – das spart teure Beratungszeit.

Wie (technisch): Lokales LLM führt das Interview und generiert Entwürfe anhand geprüfter Vorlagen; Export als DOCX/PDF-Übergabepaket.

RAG auf eigenen Dokumenten

Was: Die KI bezieht Alt-Anmeldungen, Normen und interne Unterlagen als Kontext ein.

Warum: Entwürfe passen zum eigenen Haus – konsistente Terminologie, Anschluss an Vorhandenes.

Wie (technisch): Lokale Vektor-DB (Chroma/Qdrant) mit den eigenen Dokumenten; nichts davon verlässt die Umgebung.

Lokales / privates LLM statt Cloud-KI

Was: Für Vertrauliches läuft das Sprachmodell in der eigenen kontrollierten Umgebung.

Warum: Unveröffentlichte Erfindungen erreichen nie einen externen Dienst.

Wie (technisch): Ollama/vLLM mit Modellen wie Qwen, Llama oder Mistral auf eigener Hardware.

Rollen/Rechte, Audit-Log & Integrationen

Was: RBAC, protokollierte Zugriffe sowie Anbindung an Microsoft Teams & Outlook.

Warum: Nachvollziehbarkeit und Einbettung in bestehende Abläufe.

Wie (technisch): Rechtekonzept auf Objektebene, Audit-Trail, Konnektoren ins Microsoft-Ökosystem.

On-Premises- / Air-Gap-Betrieb

Was: Betrieb im eigenen Netz bis hin zur vollständig isolierten Umgebung.

Warum: Erfüllt hohe Vertraulichkeits- und Compliance-Anforderungen.

Wie (technisch): On-Prem-Deployment, Offline-Update-Pakete für air-gapped Betrieb. Details auf der Seite Technik & Sicherheit.

Interesse an dem Thema?

Diese Seite ist bewusst als Wissens- und Recherchegrundlage aufgebaut. Wenn Sie in dem Feld arbeiten, ein ähnliches Problem haben oder an einer möglichen Zusammenarbeit interessiert sind, melden Sie sich gern – unverbindlich.

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